Solarcarports entwickeln sich rasant zu einer der praktischsten Anwendungen dezentraler Solarenergie. Anstatt um Platz zu konkurrieren, verwandelt ein Solarcarport eine bereits befestigte Fläche – einen Parkplatz, eine Einfahrt oder einen Betriebshof – in ein Kraftwerk und bietet gleichzeitig Schutz vor Sonne, Hagel und Schnee. Für Gewerbegebiete, Logistikzentren und Ladeinfrastrukturen für Elektrofahrzeuge liefert ein Solarcarport-System sauberen Strom und überdachte Parkplätze auf derselben Fläche – ohne zusätzliches Land, ohne Kompromisse.
Ein Carportdach unterscheidet sich jedoch in einem entscheidenden Punkt von einer Dachterrasse: Personen, Fahrzeuge und Gegenstände befinden sich direkt darunter. Das verändert die Sicherheitslage grundlegend.
Wie wird die Sicherheit gewährleistet?
Ein Standard-Photovoltaikmodul ist für die Dachmontage konzipiert – nicht als Dach selbst, das sich über den Köpfen von Menschen befindet. In Deutschland gelten Photovoltaikmodule als „nicht regulierte Bauprodukte“. Das bedeutet, dass für jedes Modul, das tragend oder über Kopfhöhe eingesetzt wird – beispielsweise für ein Solardach, ein Carport, eine Überdachung oder einen Gehweg –, eine spezielle baurechtliche Genehmigung erforderlich ist, bevor es über nutzbarem Raum installiert werden darf.
Die Module der Horizon-Serie von AESOLAR wurden entwickelt und getestet, um diese hohen Anforderungen zu erfüllen. Unabhängige Prüfungen bestätigen die Einhaltung der Normen DIN ISO 12543-4 (Dauerhaftigkeit), DIN EN 12600 (Schlagfestigkeit), DIN EN 18008-1 & 2 (mechanische Belastbarkeit), DIN EN ISO 8510-2 (Haftung, um die Unversehrtheit der Glasscheiben zu gewährleisten) und DIN 4102-1 (Feuerbeständigkeit). In der Praxis sind die Horizon-Module so konstruiert, dass sie auch unter mechanischer Belastung statisch sicher bleiben. Daher kann ein Solarcarport als vollwertiges Bauteil zertifiziert werden – und nicht nur als auf einem Rahmen verschraubte Paneele.

